
SPORTVEREIN HASLACH
GESCHICHTE
Durch Anregung einiger Fussballspieler wurde am Donnerstag den 10. April durch Abschlag an der Molkerei eine Gründungsversammlung einberufen. Erschienen sind zu dieser Tagung 11 Mann und zwar sind solche nachstehend mit gleichzeitigem Wahlbeschluss aufgeführt.
Brunner Karl, Schumachermeister, Vorstand
Kiebler Franz, Metzger, Kassier
Brunner Adolf, Kaufmann, Schriftführer
Zimmermann Karl, Wagner, Spielführer
Kiebler Leonhard, Ballwart
Beisitzer: Bär Willy (Knecht), Fackler Nepomuk (Mechaniker), Hasenmäule Hans (Käser), Gabler Kosemar (Käser), Müller Arsenius, Wiest Josef (Käser)
Ferner wurde Beschluss gefasst am Sonntag, den 13.04.1930 ein Fussballwettspiel gegen die Buxheimer Mannschaft in die Wege zu leiten. Für diesen Zweck wurde eine Abordnung bestimmt, welche aus 2 Mitgliedern zustande kam. Kiebler Franz und Brunner Adolf haben vorstehenden Beschluss zur Verwirklichung gebracht. Als Lokal wurde einstimmig das Gasthaus Sonne vorgeschlagen und angenommen.
Das Wettspiel am Sonntag den 13.04.1930 wurde gegen Buxheim auf heimischen Platz mit 4:1 gewonnen.
(Original Text des Protokollbuches des SV Haslach auf Seite eins.)
Erste Hauptversammlung am 24.07.1930
Auf allgemeinen Antrag wurde am o.g. Tag eine ausserordentliche Versammlung abgehalten.
Erscheinen war hierzu zwingend notwendig, insofern wichtige Angelegenheiten auf der Tagesordnung waren
- Begleichung der Beiträge ( bei Eintritt in den Verein 1,00 RM, jeder weitere Monat 0,30 RM)
- Begrüßung durch den Vorstand
- Angliederung an den Verband sowie einer Unfallsportversicherung
- Neuwahlen jedoch ohne Änderung
- Wahl eines Spielausschusses
Gewählt wurden
Gabler Kosemar 1. Spielführer
Funk Anton 2. Vorstand
Karl Brunner 2. Schriftführer
Am 10.04.1931 eröffnete Vorstand Brunner die 1. Generalversammlung sowie die 1. Gründungsversammlung.
Der Vorstand begrüßte die Anwesenden und betonte dass der Verein nun ein Jahr bestehe.
Tagesordnung
- Verlesen der Protokollbücher durch den Schriftführer
- Verlesen des Kassenberichtes durch den Kassier
- Beitritt zur DJK (Deutsche Jugend Kraft)
- Neuwahlen
- Vereinsaufnahmen und Verschiedenes
Schriftführer Brunner verlas das Protokoll vom vergangenen Jahr, es gab allerlei zu berichten und der Verein habe schon verschiedenes geleistet.
Kassier Funk gab eingehend den Kassenbericht über das abgelaufene Geschäftsjahr.
Dem Schriftführer und dem Kassier wurde Entlastung erteilt.
Beitritt zur DJK (Deutsche Jugendkraft)
Vorstand Brunner gab Aufschluss über die Vorteile, die man bei der DJK genießen kann. Es wurde einstimmig beschlossen, dass man der DJK beitreten soll, hierzu wurde Vorstand Brunner und Spielführer Kiebler als delegierte gewählt, die am Sonntag den 12.04.1931 zur Delegiertenversammlung nach Buxheim gehen.
Neuwahlen
Vorstand Brunner stellte sein Amt dem Verein zur Verfügung, er wurde aber einstimmig wiedergewählt. Ebenfalls wieder gewählt wurde Anton Funk, Schriftführer Brunner, 1. Spielführer Franz Kiebler (zwischenzeitlich neu für Zimmermann Karl), 2. Spielführer Kosemar Gabler, Ballwart Lenhard Kibler.
Es wurden noch Mitglieder neu aufgenommen.
Da die Zeit weit fortgeschritten war wurde Punkt verschiedenes weggelassen, und die Versammlung geschlossen.
Bei der Delegiertenversammlung am 12.04.1931 trat man dem DJK Fussballverband bei
Der Eintritt in die DJK war dann am 17. Juli 1932.
Am 23. Januar 1936 fand im Gasthof zur Sonne in Haslach eine Versammlung statt, um den Fussballverein aufzulösen.
Es wurden die ehemaligen Mitglieder dazu eingeladen.
Es wurde abgestimmt, dass der Verein aufgehoben wird, einstimmig wurde die Auflösung des Vereins beschlossen.
Ferner wurden folgende Beschlüsse gefasst.
- Der Anschlagkasten an der Molkerei wird der deutschen Arbeiterfront überlassen.
- Der 3 Liter Bierkrug wird Frau Kibler kostenfrei überlassen, wegen zur Verfügungstellung des Sportplatzes.
- Die Tore werden abgebrochen
- Die Tafel des Vereins bleibt als Anerkennung im Lokal Gasthaus zur Sonne.
- Der Kassenstand von 36,62 RM wird in sieben teile geteilt und zwar an die Gründungsmitglieder
- Die Bücher verbleiben bei Karl Brunner zur Aufbewahrung.
Somit war der Sportverein Haslach nach 6 Jahren aufgelöst.
Am neuen Sportplatz wurde fast genau ein Jahr lang gebaut.
Begonnen wurde am Samstag den 29.09.1962
Eingeweiht wurde der Sportplatz am 11.08.1963
Komplett war der Sportplatzbau am 22.09.1963 fertig gestellt.
Die genauen Arbeitszeiten sehen sie auf dem Bild welches so aus dem Protokollbuch stammt.
Mit gemeinsamen Gottesdienst haben wir begonnen. Anschließend marschierte der Sportverein begleitet von H.H. Pfarrer Heis, Herrn Bürgermeister Uhl mit Gemeinderäten und einer großen Anzahl Freunde und Gönner des Sportvereins auf den neuen Platz der festlich geschmückt war.
Herr Vorstand Franz Steiner begrüßte aufs herzlichste alle die zur Sportplatzeinweihung gekommen sind aus nah und fern. Es folgte ein Musikstück der Musikkapelle Haslach. Nun folgte die Kirchliche Weihe des neuen Sportplatzes durch unseren Ortsgeistlichen H.H. Heiss.
Ansprachen:
Herr Vorstand Franz Steiner.
Werte Anwesende, liebe Sportfreunde, im Namen des SV Haslach begrüße ich Sie aufs herzlichste zu unserer heutigen Weihe des neuen Sportplatzes. Mein besonderer Gruß gilt H.H. Heiss, Herrn Bürgermeister Uhl mit Gemeinderäten, der Lehrerschaft, Herrn Bezirksvorsitzenden Herrn Huber, Herrn Schiedsrichter Obmann Seitz und der Musikkapelle mit Dirigent Herrn Bernhard Egenter. Gruß allen Nachtbarvereinen die heute hier anwesend sind. Was sich die Sportler von Haslach gewünscht haben ist am heutigen Tag in Erfüllung gegangen. Wir haben einen schönen von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Sportplatz.
Sie H.H Pfarrer bitte ich nun die Kirchliche Weihe vorzunehmen.
Wir alle bitten um Gottes Segen, dass er uns alle auf diesem Platz vor Unfällen bewahre.
Herr H.H. Pfarrer Heiß
Liebe Sportfreunde, sehr geehrter Herr Bürgermeister.
Nun ist der neue Sportplatz soweit, er liegt einladend Voraus und wartet auf den Einsatz und das Spiel, der sportlichen Kräfte. Dankbar gliedern wir Ihn ein, in das vielfältige Bild unserer Gemeinde.
Dieser Sportplatz dient zunächst einmal der Ertüchtigung des Körpers. Gott hat uns den Leib gegeben, mit allen Sinnen, Anlagen Fähigkeiten und Kräften und diese sollen wir zur Entfaltung bringen.
Unsere Lebensweise heute und die auch unserer Jugend ist heute nicht mehr so Ursprünglich und Naturverbunden wie dies noch vor einigen Generationen der Fall war, so dass diese körperliche Entfaltung von selbst geschieht. Mit der Entwicklung des Sportes ist dem Körper das Recht zuteil geworden dass ihm gebührt. Nämlich Freiheit, Luft – Bewegung dass er sich entfalte in spielerischer Freude und Leistungsfähiger Kraft.
Dieser schöne Sportplatz ist die Schuler zur Ertüchtigung des Leibes, eine Städte der Genesung ein Spielfeld der Freude, er ist eine Kampfbahn der Zucht und soweit es die jungen Spieler angeht eine Vorschule für die Meisterung des Lebens. Was zur Förderung der Gesundung und der Ertüchtigung des Leibes dient, das dient dem ganzen Menschen.
Der hl. Paulus sagt von sich, dass er seinen Leib in Zucht und Dienstbarkeit bringe, fängt diese Aufgabe nicht damit an, dass wir von unserem Körper jene Einsatzbereitschaft und Dienstbarkeit abverlangen, jene Einsatzbereitschaft die wir alle brauchen um das Leben meistern zu können.
Hier kann unsere Jugend, auf diesem Sportplatz können unsere Spieler ihren Gemeinschaftssinn pflegen, wie er im Menschlichen Leben unentbehrlich notwendig ist, einmal ist es der Mut mit anderen ohne Feindseligkeit im Kammaradschaftlichen Geist zu messen. Dann ist es der Gemeinschaftssinn, anderen zuzuspielen, oder seinen Stoß zu verlängern. Im Spiel ist keiner für sich allein, da gilt zueinander, dass füreinander und miteinander.
Das Mannschaftsteam ist die spielerische Form, in der die Regeln in gemeinschaftlicher Lebensform froh und leicht gemeistert werden. Hier lernt unsere Jugend, hier lernen auch unsere Spieler, sich den Gesetzen unterzuordnen. Auch das Spiel hat seine Regeln, die nicht ungestraft übertreten werden dürfen, genau so wie das im Leben auch der Fall ist.
Alles ist zwar nur ein Spiel, aber im Rahmen einer festgelegten Ordnung. Hier geht es wie in Gottes (Ordnung) Schöpfung auch und im menschlichen Leben, genau nach Maas und Gewicht.
Wahrhaftig so ist doch diese Spielfeld eine ausgezeichnete Lebensschule und wie das Leben so duldet auch der Sportplatz keine Spielverderber, hier gibt es Strafstoß und Verweis und hier ist es auch wie sonst im Leben. Nicht jeder kann der erste sein, zwar laufen Sie, so sagte der hl, Paulus dass er den Siegespreis erhalten dann, dass heißt sein bestmögliches zu tun.
Bei einem Spiel wird es immer so sein, vom Unentschiedenen Spiel abgesehen, dass einer gewinnt und ein anderer verliert, aber liebe Sportfreunde ein guter Sportler muss nicht immer gewinnen, er muss gegebenenfalls auch verlieren können, ohne bitter und gekrängt zu sein. Es ist genau so wie im Leben, es wird hier genau wie im Leben höchste Leistung erstrebt und gefördert. Auch hier ist die Leistung als solche das ausschlaggebende, nämlich getan zu haben was man kann und was gut und förderlich ist.
So ist also der neue Sportplatz auch eine Lebens und Charakterschule, wenn wir Ihn ernst nehmen. Und durch die Lebens und Charakterschule soll die Seele des Menschen der Geist des Menschen zum Siege kommen.
Wichtig liebe Freunde ist die sportliche Leistung, wichtiger ist die leibliche Ertüchtigung, am wichtigsten, aber ist der Sieg des Geistes, der Sieg der Seele. So wie dieser Sportplatz, so duldet auch das Reich Gottes in uns keine Schwäche, keine Feigheit oder Unredlichkeit.
Sportplatzeinweihung des SV Haslach
So liegt nun liebe Sportfreunde dieser neue Sportplatz vor uns und erwartet euch, liebe Spieler nehmt Ihn in Besitz und ertüchtigt euch, damit Ihr werdet aufrecht und stark an Leib und Seele.
Den Ball lasst fliegen, den Leib sich biegen, die Seele Siegen AMEN.
Herrn Bürgermeister Uhl
H.H. Pfarrer Heiss, meine sehr verehrten Gäste, meinen lieben Sportfreunde. Nun ist es endlich geschafft, wir haben für unsere Jugend und unseren Sportverein einen eigenen Sportplatz bekommen. Derselbe hat heute die Kirchliche Weihe von unserem H.H. Pfarrer erhalten und ich möchte diesen Sportplatz in freundlicher Weise der Jugend und dem Sportverein zum Spiel und zur Obhut übergeben.
Und den lieben Gott bitten, dass er alle Spiele auf diesem Platz schützen möge vor jeglichen Unfällen.
Liebe Sportfreunde, dieser Tag ist für Euch ein großer Fest und Freudentag und wir alle freuen mit euch diesen Festtag miterleben zu dürfen. Nützt diesen neuen Sportplatz liebe Sportfreunde als Stätte der Selbstbeherrschung, in körperlicher und geistiger Erziehung, werdet wahrhaft Sportler die immer nach dem Siege streben.
Besonders bedanken möchte ich mich bei den Eheleuten Musch, sie waren es die uns die große Sache ermöglicht und der Jugend zu Spiel und Sport verholfen haben. Der liebe Herrgott möge es euch später lohnen.
Die Jugend und den Sportverein möchte ich bitten den Eheleuten Musch gegenüber immer dankbar sich zu zeigen für Ihr vorbildliches Entgegenkommen.
Im Namen der ganzen Gemeinde möchte ich unserem Sportverein zu Ihrem neuen und schönen Sportplatz die herzlichsten Glück und Segenswünsche aussprechen, in der Hoffnung, dass der Haslacher Sportverein in Zukunft wächst und blüht und gedeiht in allen Zeiten und in kurzer Zeit schon mit dem Siegerpokal zurückkehrt.
Es folgten die Ansprachen von Herrn Oberlehrer Schilling und dem Bezirks Vorsitzenden Herrn Huber aus Biberach.
Zum Schluss spricht nochmals Vorstand Herr Franz Steiner.
Für alle Ansprachen bleiben mir nur noch die Worte des Dankes. Herrn H.H. Pfarrer danke ich für die Weihe des Platzes. Mein besonderer Dank gilt Ihnen Herrn Bürgermeister mit Ihren Gemeinderäten, Ihnen haben wir es zu verdanken, dass wir eine solch schöne Sportplatzanlage in unserer Gemeinde haben.
Danken möchte ich unserer Musikkapelle für ihre musikalische Darbietung. Der letzte Dank gilt meinen Sportkammeraden aus Haslach die mitgeholfen haben den Sportplatz für den heutigen Tag festlich zu gestalten und all den Sportfreunden für ihre selbstlose Mithilfe.
Allen anwesenden wünsche ich noch ein paar vergnügte Stunden bei unserem schönen Fussballsport.
Zum Anschluss der Feier spielte unsere Musikkapelle den Marsch "Schwabenland mein Heimatland"
Nach der Einweihung der neuen Turnhalle gab Frau Marga Rehm im September 1964 folgende Anzeige ins Gemeindeblatt: "Wer von den Frauen und Mädchen aus Haslach Interesse und Zeit hätte, solle am Mittwoch um 20.00 Uhr in die Turnhalle kommen."
Es kamen 40 Frauen und Mädchen, um unter Leitung von Marga Rehm zu turnen und Gymnastik zu machen. Da noch keine Sportgeräte vorhanden waren, wurde ein Ball mitgebracht und Marga Rehm hockte sich mitten in die Halle mit einer Trommel und gab den Takt zu verschiedenen Übungen an.
Nach einigen Wochen verkleinerte sich die Gruppe auf ca. 15 Teilnehmer pro Übungsstunde.
Ende 1965 hörte Marga Rehm als Leiterin auf und es kamen vorübergehend Amanda Haag (damals Lehrerin an der Haslacher Schule), dann Frau Günther und Frl. Rust und Frl. Ronka.
Ab Oktober 1973 übernahm Lehrer Heine die Gruppe, der sehr beliebt war und auch mit zum Einkehren ging um die Kameradschaft und Geselligkeit zu pflegen (wie er sich ausdrückte). Die Gruppe belief sich auf ca. 20 Mitglieder.
Im Sommer 1976 wurde Lehrer Heine versetzt, eine Nachfolge für die Turngruppe war noch nicht gefunden und die Frauen turnten unter eigener Regie weiter.
1978 bis 1985 nahm die Frauen-Turngruppe an den Sportler-Faschingsbällen mit Programmeinlagen teil.
1977 übernahm Marisa Wilke (ab 1985 Marisa Wilke-Baumer)aus Memmingen die Turngruppe und aus dem Bericht von 1984 geht hervor, daß die Frauen sehr begeistert waren über die Gymnastikgestaltung ("wenn´s auch ab und zu wehtat") und daß die Geselligkeit (wie Ausflüge, Wanderungen, Grillfeste, Kegeln und Radfahren, Weihnachtsfeiern mit Gedichten) auch nicht zu kurz kam.
Außerdem wurden Fahrten nach Berlin zum Deutschen Turnfest(1987), nach Stuttgart zur Gymnastrada (1988), nach Karlsruhe zur Turngala (1992), nach Ulm zum Landesturnfest und nach München zur Internationalen Turngala(1996), nach Leutkirch zum Gauturnfest (1997) organisiert.
Die Frauen-Turngruppe half tatkräftig mit beim Jubiläumsfest des Sport-vereins 1990, beim Feuerwehrfest 1994 und beim Kreismusikfest 1995.
Am 10.November 1998 legte Marisa Wilke-Baumer ihre Übungsleitertätigkeit beim Frauenturnen aus privaten Gründen nieder, was alle sehr bedauerten. Sie leitete diese Gruppe 21 Jahre lang mit viel Engagement und Motivation und erübrigte viel Zeit für den Sportverein Haslach.
Glücklicherweise wurde schnell eine Nachfolgerin gefunden, nämlich Manuela Wachter, die seit 1985 bereits der Turngruppe angehörte.
Auch unter Leitung von Manuela Wachter wurde eifrig Gymnastik gemacht und ebenso Wanderungen, Radtouren, geselligte Ausflüge usw.
Man ging zusammen zu den Bregenzer Festspielen und nach Altusried zu Theater- oder Musicalaufführungen.
Wenn man nicht in die Turnhalle konnte, wurde im DGH eine Entspannungs-und Meditationsstunde abgehalten, was sehr großen Anklang fand.
So wurde 2001 eine Referentin eingeladen, die in die asiatische Gymnastik der 5 Tibeter einführte. Physiotherapeut Roberto Bernardi aus Aitrach hielt einen Vortrag über die menschliche Wirbelsäule und wie man Problemen vorbeugen kann.
2004 bestand die Frauen-Turngruppe aus 28 Mitgliedern (1994 waren es noch 34). Leider macht sich auch hier der neumodische Trend bemerkbar, das Angebot im heimischen Verein nicht auszunützen.
Glücklicherweise erklärte sich Lydia Schäffeler (die mit ihrem Mann August das Kinderturnen leitet) bereit, vertretungsweise die Gymnastikstunde zu leiten, wenn Manuela verhindert war.
Im November 2007 wurde ein Wohlfühltag für Frauen abgehalten und es wurde ein voller Erfolg.
Es nahmen 36 Frauen aus Haslach, Rot und näherer Umgebung teil. Das Sportprogramm bestand aus: Flexibarübungen mit Gunda Wiest, Pilates zum Kennenlernen mit Manuela Wachter, Kräftigungsübungen mit Manuela Wachter, Einführung ins Yoga mit Lucia de Leeuw. Für die Verpflegung war durch die Turnerfrauen bestens gesorgt und das zusätzliche Wohlfühl-Angebot in Form von Rückenmassage, Gesichtsmassage und Fußpflege wurde kräftig in Anspruch genommen.
Der zweite Wohlfühltag fand am 8.November 2008 statt und war noch besser besucht als der erste.
Das Sportangebot wurde durch eine Qigong-Stunde mit Markus Ruppert erweitert, der auch im Anschluß noch einen Vortrag hielt über den Basen-Säurehaushalt im Körper.
Der dritte Wohlfühltag war am 26. März 2011 mit 35 Teilnehmerinnen mit interessantem Sportprogramm und Verwöhnprogramm und alle waren begeistert über die Organisation und Verpflegung.
Derzeit hat die Gymnastikgruppe 18 Mitglieder und würde sich über neue Turnerfrauen freuen. (Juni 2011)
Am 1. April 1981 trafen sich zum ersten Mal einige sportliche Männer zur gemeinsamen Gymnastikstunde in der Turnhalle in Haslach. Robert Ulrich rief diese Gruppe ins Leben und daß es kein Aprilscherz war, sieht man daran, daß es diese Turngruppe nach 30 Jahren immer noch gibt.
Noch heute sind von den Gründungsmitgliedern aktiv dabei:
Aumann Roland, Müller Rudolf, Rodi Hubert, Rude Josef, Steiner Peter, Übelhör Paul und Ulrich Robert.
Männerturnen des SV Haslach
Jeden Mittwoch um 20 Uhr treffen sich die Männer zur Gymnastik mit anschließendem Volleyballspiel und kurzem gemütlichen Zusammensitzen. Neue Mitglieder sind jederzeit willkommen.
Robert Ulrich war 30 Jahre lang Übungsleiter und Organisator für die legendären Ausflüge in die Pfalz mit Wanderungen durch die Weinberge und Weinproben. Nicht zu vergessen die Hüttenwochenenden mit zum Teil anstrengenden Bergtouren und Hüttenabende mit Spielen, bei denen mancher auch mal blaue Flecken davontrug. Es sind sicher viele schöne Erinnerungen dabei.
Seit 2011 wird die Gruppe von Peter Seebacher geleitet, der vorher schon die Vertretung von Robert Ulrich übernommen hat. Die wöchentlichen Turnstunden werden unterbrochen durch Kegelabende und Wanderungen in den Sommerferien. Der gesellige Teil besteht aus Grillfest im Sommer, Ausflug oder Hüttenwochenende und Jahresabschlußessen. (April 2012)
HASLACH
ÖFFNUNGSZEITEN:
Dienstag 10.00 - 12.00 Uhr
Mittwoch 15.30 – 18.30 Uhr
Freitag 09.00 – 12.00 Uhr


