BERICHT 83:
Wiedereinweihung des sanierten Höhenkreuzes auf dem Lerchenberg
Am Lerchenberg zwischen Meersburg und Hagnau wurde das sanierte Kriegsgräberdenkmal feierlich wiedereingeweiht. Das Denkmal erinnert an die Menschen, die in den Weltkriegen ihr Leben verloren haben, und macht deutlich, wie wichtig Frieden und Zusammenhalt auch heute noch sind.
Die Kriegsgräberstätte auf dem Lerchenberg ist ein besonderer Ort des Gedenkens. Hier ruhen 69 deutsche Kriegstote des Ersten Weltkriegs. Gleichzeitig erinnert die Gedenkstätte an die 2,8 Millionen Vermissten und Kriegstoten beider Weltkriege, deren Gräber teilweise über Jahrzehnte nicht erreichbar waren.
Die Kosten in Höhe von rund 25.000 Euro konnten vollständig durch Spenden getragen werden. Insgesamt beteiligten sich rund 500 Menschen an der Finanzierung.
Auch wir haben uns mit einer Spende an der Sanierung beteiligt und waren bei der Feier mit einer Abordnung vor Ort. Unter den Gästen und Rednern waren unter anderem Bürgermeister Robert Scherer, Guido Wolf vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und Wolfgang Schneiderhan, Bundesvorsitzender des Volksbundes.
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge kümmert sich um Kriegsgräber, sucht nach Vermissten und sorgt dafür, dass die Erinnerung an die Opfer von Krieg und Gewalt erhalten bleibt. Gleichzeitig setzt er sich besonders in der Jugendarbeit für Frieden, Verständigung und Verantwortung ein.
Gerade für junge Menschen ist es wichtig, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Denn Frieden ist nicht selbstverständlich – und Erinnerung hilft dabei, dass sich Geschichte nicht wiederholt.
Franz Fakler
HASLACH
ÖFFNUNGSZEITEN:
Dienstag 10.00 - 12.00 Uhr
Mittwoch 15.30 – 18.30 Uhr
Freitag 09.00 – 12.00 Uhr